SERP

Geöffneter Laptop mit der Schrift SERP
Alles dreht sich im Internet um ein gutes Ranking in den Search Engine Result Pages. Bildquelle: Tashatuvango – 585325136 / Shutterstock.com

Kurzdefinition:

SERP ist eine Abkürzung, die für Search Engine Result Pages steht. Damit ist demnach nichts anderes gemeint als die Trefferliste, die nach der Eingabe eines Suchbegriffs in eine Suchmaschine erstellt wird. Die Suchergebnisse werden von der Suchmaschine durch einen Algorithmus nach Relevanz geordnet. Dabei greift die Suchmaschine auf sämtliche Webdokumente zurück, die in ihrem Index gelistet sind.

Während die Rankingposition nach einer organischen Suche nicht durch Bezahlung verändert werden kann, lassen sich auch bezahlte Anzeigen zu spezifischen Suchanfragen schalten. Die Suchmaschinenanbieter sind jedoch dazu verpflichtet, bezahlte von organischen Treffern abzugrenzen.

Aufbau von Suchergebnissen und Suchergebnisseiten

Die meisten Suchergebnisseiten der bekanntesten Suchmaschinen sind gleich oder zumindest ähnlich aufgebaut. In der Regel bekommen User in den SERP in einem Snippet den Titel, die URL zur Seite sowie eine Beschreibung der Webseite geliefert.

Snippets

Umsatz macht eine Suchmaschine und insbesondere Google aber nicht mit den organischen Suchergebnissen, sondern mit bezahlter Werbung. Gesetzlich verpflichtend ist jedoch die Kennzeichnung dieser Werbung. Bei den Suchergebnissen in Google werden diese oberhalb der organischen Suchtreffer aufgelistet und mit dem Kennzeichen „Anzeige“ versehen.

Bezahlte Anzeigen zum Suchbegriff „Nike Schuhe“ bei Google
Bild: Bezahlte Anzeigen, die nicht zu den organischen Suchtreffern zählen, werden von Google gekennzeichnet.

Wer ein Unternehmen besitzt, für den ist insbesondere die Google-Places-Funktion interessant. Wird die Anschrift im Profil hinterlegt, erscheint diese ebenfalls zu entsprechenden Suchbegriffen in der Ergebnisliste.

Google Places Anzeige
Bild: Anschrift, Bilder und mehr – mit Google Places sind Unternehmen bestens in den SERP vertreten.

Noch mehr Informationen im Knowledge-Graphen von Google erhalten

Googles jüngste Erweiterung der SERP ist der Knowledge Graph. Dieser kann als eine Art umfassendes Informationssammelsurium angesehen werden, mit welchem Google laut eigenen Aussagen Fragen beantworten möchte, die dem Nutzer „noch gar nicht in den Sinn gekommen sind“. Der Knowledge-Graph wird zumeist bei weniger konkreten Suchanfragen eingeblendet, die einen Suchbegriff, beispielsweise eine berühmte Persönlichkeit, durch viele zusätzliche Informationen näher erläutern.

Interaktive Suchergebnisse zum Suchbegriff „Alben von Metallica“ bei Google
Bild: In diesem Suchergebnis zum Suchbegriff „Alben von Metallica“ werden neben den Alben, die in einem interaktiven schwarzen Balken samt Titel und Erscheinungsjahr am oberen Bildrand eingeblendet werden, auch konkrete Informationen zur Band aus einem Wikipedia-Eintrag sowie die kommenden Veranstaltungen oder Songtitel aufgelistet.

 

Übrigens:

Mittlerweile personalisiert Google die Trefferliste bei Suchanfragen. Je nach eigenem Standort, persönlichen Interessen, die der Suchmaschinenprovider aus ehemaligen Suchanfragen und Kontoeinstellungen ermittelt, sowie aus der Uhrzeit werden die SERP unterschiedlich ausgestaltet.Wer wissen möchte, welche personenbezogenen Informationen bei Google diesbezüglich hinterlegt sind, der schaut hier vorbei.